Peelings: alles, was du wissen musst!

Peelings. Was es da nicht alles gibt! Und welches ist wofür? Wie oft wendet man es an? Das sind Fragen, die uns auf täglicher Basis gestellt werden und deshalb haben wir uns mal hingesetzt und euch die wichtigsten Fakten zusammengetragen. Frau will es ja schließlich genau wissen, oder? Also schauen wir uns hier mal an, welche Peelings es gibt, für welche Körperpartien und Hauttypen sie geeignet sind und wie oft man sie anwendet.

Warum peelen wir?

Zum einen dienen Peeling der Unterstützung der Zellerneuerung. Die Haut besteht ja aus mehreren Schichten wobei in der untersten, der Basalschicht ständig neue Zellen gebildet werden. Diese werden auf ihrem Weg „nach oben“, der 30 Tage dauert, verhornt um zuletzt als winzige Schuppen abgestoßen zu werden. Während so eines Erneuerungszyklusses stößt der Körper bis zu sagenhafte 500 Millionen Hautzellen ab. Tja und so wie leider mit dem steigenden Alter die Collagenproduktion abnimmt, so verlangsamt sich auch dieser Erneuerungszyklus und die abgestorbenen Hautschüppchen bleiben liegen. Dadurch wirkt die Haut gerne mal grau und stumpf – und hier helfen Peelings, indem sie die oberste Hautschicht abtragen, die Durchblutung fördern und zur Bildung neuer Hautzellen anregen.

Außerdem sind abgestorbene Hautschüppchen auf der Haut ein perfekter Nährboden für Pickel. Wenn wir denen noch überschüssigen Hauttalg, potentielle Make-Up Reste (natürlich nicht bei unseren Kunden, die wissen ja alle, wie wichtig die Reinigungs- und Pflegeroutine ist 😉) und Umwelteinflüsse dazu nehmen – tja, dann haben wir schon den ersten ungebetenen Gast. Und da haben wir hormonelle Schwankungen noch gar nicht mit einberechnet. Also, peelen hilft, ein jugendliches und frisches Hautbild zu erhalten oder wieder zu erlangen!

Wie oft sollte ich meine Haut peelen?

Generell empfehlen wir die Haut an Gesicht und Dekollete ca. 1 bis 2 Mal in der Woche zu peelen, die restlichen Körperregionen können, da unempflindlicher, durchaus 2 bis 3 Mal in der Woche gepeelt werden. Je öfter desto besser gilt hier nicht unbedingt; gerade bei sensiblen oder sehr trockenen Hauttypen wäre von häufigerem Peelen abzuraten, um die Haut nicht in eine Stresssituation zu bringen.

Welche Peelings gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 3 Peelingarten; dem mechanischen, dem enzymatischen und dem chemischen Peeling. Worum es sich dabei im Detail handelt und welches Peeling für welchen Hauttyp geeignet ist, werden wir gleich im Detail erläutern.

Mechanische Peelings

Beginnen wir mit der wohl bekanntesten Art der Peelings, dem mechanischen Peeling. Hierbei kommen feine bis gröbere Schleifkügelchen zum Einsatz, die die oberste Hautschicht mechanisch von den abgestorbenen Hautschüppchen befreit. Mechanische Peelings eignen sich gut für normale Hauttypen. Die enthaltenen Schleifkügelchen können unterschiedlicher Art sein – z.B. Fruchtkerne, Zucker, Bambusgranulate, Meersalz … In unserem Körperpeeling, dem Liquid Body Luffra zum Beispiel, sind fein gemahlene Walnusskerne enthalten, die auf sanfte Art und Weise die Hautschüppchen entfernen. Unser Tipp: es eignet sich auch super zum Rasieren!

Enzymatische Peelings

Enzymatische Peelings sind schonender als mechanische Peelings und somit auch für sensible Hauttypen oder bei Unreinheiten geeignet. Dabei wirken Enzyme auf die oberste Hautschicht und lösen Verhornungen. Unser Polishing Peel ist ein Vertreter dieser enzymatischen Peelings und arbeitet mit Bentonit-Ton, der Schadstoffe bindet und abgestorbene Hautzellen entfernt.

Chemische Peelings

Hier kommen Säuren zum Einsatz, die die Hautschüppchen entfernen und zudem auch die Hauterneuerung in der mittleren Hautschicht anregen. Ein Beispiel hierfür sind Fruchtsäurepeelings. Unser AHA Facial Peel aus der 180° Serie arbeitet mit10% Milchsäure und kann bei Pickelnarben oder Pigmentflecken unterstützen. Unser Tipp: Bei der Verwendung eines chemischen Peelings ist unbedingt darauf zu achten, auch einen ausgezeichneten Sonnenschutz zu verwenden.

Nun steht einem ausgiebigen Peelingerlebnis im Home Spa nichts mehr im Wege, oder? Wenn du noch Fragen hast, dann stelle sie gerne in den Kommentaren oder wende dich hier an unsere picbes, die dir gerne weiter helfen.

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